Neue Katechetin Gisela Schörnig: „Freue mich auf fröhliches, offenes und gestalterisches Miteinander!“

Portraitfoto Gisela Schörnig
Neu in St. Martin: Gisela Schörnig

Es ist eine Nachricht mit Seltenheitswert: Sankt Martin bekommt Verstärkung. In der Heiligen Messe am Kirchweih-Sonntag (28.1.18) wird Gisela Schörnig offiziell vorgestellt. Die Kinderkatechetin hat in Liebfrauen eine halbe Stelle, ab sofort wird sie auch in Grünau tätig und ergänzt damit das Team um Pfarrer Eberhard Thieme und Sekretärin Andrea Heinemann. Erstgenannter sagt: „Wir freuen uns sehr, dass wir nach 18-monatiger Vakanzzeit wieder eine pastorale Mitarbeiterin in Sankt Martin begrüßen können und heißen Frau Schörnig herzlich willkommen.“ Anlässlich ihres Starts in Grünau veröffentlichen wir ein kurzes Interview.

 

Willkommen in Grünau Frau Schörnig! Wie sind Sie bei uns angestellt?

Bis zum Ende des Schuljahres bin ich mit 10 Stunden pro Woche in der Pfarrei „St. Martin“ angestellt.

Neues zu entwickeln, Bestehendes zu begleiten, im Gespräch zu sein, und mit den Nachbarn aus der Paulusgemeinde auch auf dem ökumenischen Weg sein, das alles wird zu meinen Aufgaben gehören. Daneben Dienstberatungen, Sprechzeit, Pfarrgemeinderat, Pastorale Konferenzen und katechetische Arbeit.

Sicher kann man mit einer 25-Prozent-Stelle nicht alles verwirklichen. Vieles wird sich auch mit den Absprachen der Pfarrer untereinander ergeben. Und ich denke, dass nach der Neugründung der Pfarrei einiges durch das gemeinsame Seelsorgeteam fortgeführt werden kann, auch wenn es diese Personaleinteilung so nicht mehr geben sollte.

 

Haben Sie Schwerpunkte/Lieblingsthemen/Herzensangelegenheiten, denen Sie sich in St. Martin besonders widmen wollen?

Ich bin sehr neugierig auf die Pfarrei. Wie die Menschen miteinander leben, was es für Vorstellungen und Wünsche zu einem guten und wertvollen Miteinander gibt, interessiert mich sehr.

Der Kontakt zu den Gemeinden und Einrichtungen im Pastoralen Raum sollte sich entfalten können, im Kennenlernen und Austausch miteinander. Begleitung und Unterstützung der Verantwortlichen von bestehenden Gruppen wird auch eine wichtige Aufgabe sein.

Mein Schwerpunkt wird die Arbeit mit Kindern und Familien sein. Religionsunterricht Klasse 1 und 2 , Elternabende, RKW, Herbstfahrt bestehen ja schon jetzt – anderes wird noch entwickelt und kann entstehen…

Ich freue mich auf ein fröhliches, offenes und gestalterisches Miteinander.

 

Wie werden Sie erreichbar sein?

Zeitlicher Schwerpunkt meiner Arbeit hier ist der Dienstag. Für die Menschen aus der Gemeinde und deren Fragen und Ideen telefonisch, oder gern auch vor Ort, habe ich von 13.30 -14.30 Uhr eine feste Sprechzeit.

 

Welche Impulse bringen Sie aus Liebfrauen nach Grünau mit?

Ich arbeite dort im dritten Jahr. Mit den Priestern des Oratoriums war es möglich, viel entwickeln und entstehen zu lassen. Es gibt eine große Offenheit im Miteinander und bei der Entwicklung des Pastoralen Konzeptes.

Ich bringe einige Erfahrungen mit und freue mich über viele Menschen, die mitdenken und auch bereit sind, durch gute Impulse für ein positives Miteinander mitzuwirken.

Die Arbeit mit Geflüchteten Familien in Lindenau würde ich sehr gern im Austausch mit St. Martin weiterentwickeln.

 

Und neben der Arbeit?

Ich bin verheiratet, habe fünf Kinder und engagiere mich an verschiedenen Orten. Ich mache sehr gern Musik, spiele verschiedene Instrumente und entwickle gern kreative Ideen in verschiedensten Bereichen.