Ora et labora: Großes Ziel für „Zaungäste“ – Arbeiten gehen weiter

Die Ora et labora 2018 ist Vergangenheit. Aber noch nicht ganz. Denn trotz vielversprechendem Auftakt im Vorjahr waren es diesmal zu wenige „Zaungäste“, um den veralteten Zaun ums Sankt-Martin-Terrain in einem dreitägigen Arbeitseinsatz gegen einen neuen zu ersetzen.

„Vielleicht war es auch etwas zu ambitioniert, unser Vorhaben“, räumt Peter Kochalski ein. Es ist ihm deutlich anzusehen, dass er sich mehr erhofft hatte, der engagierte Chef des Bauausschusses der Gemeinde. „Wer da war, hat bis zur Erschöpfung mit angepackt“, lobt er die Teilnehmenden, „aber durch die Mischung aus ungünstigem Wetter und zu wenigen Mitstreitern insgesamt fehlt uns das letzte Drittel und auch andere Aufgaben blieben unerledigt.“

Die restlichen Zaunpfähle sollen am Samstag (6.10.) gesetzt werden. „Glücklicherweise haben sich jetzt dafür noch etliche Helfer aus dem Kreis der Altjugendlichen gefunden “, freut sich Kochalski auf einen voraussichtlich gelingenden Endspurt.

Auch Eberhard Thieme ist guter Dinge. Wenn der Pfarrer aus seinem Fenster schaut, sieht er den Zaun sogar täglich wachsen, weil ein besonders motiviertes Gemeindemitglied unter der Woche zwischendurch weiter werkelt. „Das ist super“, sagt Thieme anerkennend und bedankt sich vor allem bei Organisator Kochalski.

Was bisher geschah

Dienstagabend, Vorbereitung zwei Tage vorm Ora-Start: Der „Zaun-Down“ läuft. Der Arbeitseinsatz hat den alten Zaun demontiert und die alten Unterlegplatten entfernt, Baufreiheit geschaffen.

Donnerstag, gegen 8 Uhr. Anwesend sind ein Bagger, ein Container, drei Männer eine Frau. Wetter gut, aber der Beton ist zu hartnäckig. Säulen nur heraus ziehen? Nö! Alle müssen ausgebaggert werden. Im Laufe des Tages erhöht sich die Teilnehmerzahl auf 12. Hach, das reicht nicht für die ambitionierte To-Do-Liste. Fürs leibliche Wohl sorgt „Gabel und Geige“.

Freitag: Leider nicht mehr Leute da, dabei sollen heute rund 60 Säulen gesetzt werden. Stimmung wie Wetter: eher mau. In Regensachen ging es in den Nieselregen. Vorankommen? Ja, aber schlechter als erwartet.

Samstagnachmittag: Nahezu der gleiche Teilnehmerkreis wie an den Vortagen schafft heute Gewaltiges, am Ende stehen zwei Drittel aller Säulen. Das Wetter ist recht nett. Unabhängig vom Zaunbau haben auch die anwesenden Damen viel im Gelände und im Haus geschafft. Rasenkanten überarbeitet, Buchsbaumrabatte angelegt, Bäume verschnitten, Blumenbeet umgearbeitet, Reinigungsarbeiten im ganzen Haus, Küche sortiert usw. Dankeschön!

Soviel zu Labora. Und was ist mit Ora? Gab es auch – zu festen Zeiten in der Kirche, aber auch spontan in der Garage (Regen) und auf der Wiese. Und es fanden auch Gespräche zwischen den einzelnen Teilnehmern statt, die ein besseres Kennenlernen untereinander förderten.