Pfarrei Philipp Neri Leipzig: Gründung am 1. Juli (ENTFÄLLT!)

Update 14. Juni: Die Pfarreigründung muss verschoben werden. Was das für die am Festwochenende geplanten Aktivitäten bedeutet, ist noch unklar. Der Grünauer Pfarrgemeinderat berät dazu in einer kurzfristig anberaumten Sondersitzung. Weitere Infos folgen.

Update 15. Juni: In einer gemeinsamen Erklärung beschreiben die beiden Pfarreien und das Bistum die Hintergründe für die Entscheidung. Die PGR-Sitzungen folgen am Sonntag (St. Martin) und Montag (Liebfrauen).

Update 19. Juni: Die Pfarrgemeinderäte haben sich dafür ausgesprochen, alle Sonderveranstaltungen rund um das Wochenende abzusagen.

Bischof Heinrich Timmerevers vollzieht am 1. Juli 2018 in der Liebfrauenkirche in Leipzig-Lindenau in der Sonntagsmesse 10 Uhr die Gründung der neuen Pfarrei „Philipp Neri“, in der die bisherigen Pfarreien St. Martin und Liebfrauen aufgehen. Die Gemeindestruktur bleibt unter dem neuen Dach weiterhin bestehen. Das gemeinsam gewählte Leitwort ist „Dein Reich komme“.

Pfarrer der Großpfarrei im Leipziger Westen wird aller Voraussicht nach Thomas Bohne, aktuell Pfarrer in Liebfrauen. Den Planungen zufolge soll der in St. Martin tätige Pfarrer Eberhard Thieme seinen dortigen Wohnsitz beibehalten und weiterhin für die Gemeinde in Grünau (und die Filialkirche in Markranstädt) zuständig sein.

Einvernehmlich von den Räten als Pfarrkirche gewählt wurde die Liebfrauen-Kirche am Plagwitzer Bahnhof, wo auch das Oratorium des Heiligen Philipp Neri seit 1930 seinen Sitz hat. Die Priestergemeinschaft, der alle für die Pfarrei im Leipziger Westen tätigen katholischen Priester angehören, war zugleich Impulsgeber für den Namen der neuen Pfarrei.

Das Zusammenwachsen feiern die beteiligten Gemeinden (neben bereits erwähnten also auch St. Josef in Großzschocher, St. Hedwig in Böhlitz-Ehrenberg und St. Theresia in Leutzsch) nicht nur mit der Heiligen Messe, sondern auch mit einem

Open-Air-Gemeindefest in Grünau.

Dazu werden die Gottesdienstteilnehmer im Anschluss an die Gründungsmesse auf die große Pfarrwiese der Grünauer Sankt-Martins-Gemeinde umziehen und dort mit Mittagessen einen bunten Nachmittag einläuten. Der wiederum endet mit einer Andacht in der Kirche.

Übrigens: Zwei Tage vor der „Hochzeit“ verabschieden sich die bislang eigenständigen Pfarreien St. Martin und Liebfrauen in Grünau mit einem vergnüglichen Polterabend.