Sitzung vom 12.09.2017

Neues zur Pfarreigründung:

Der PGR von Liebfrauen hat das Grünauer PGR-Votum, das wir nach dem letzten Treffen vorgestellt hatten, vollständig übernommen. Somit formulieren wir gemeinsam mit den Lindenauern den Wunsch, dass

a) Liebfrauen die Pfarrkirche und damit Sitz von Pfarrer und Oratorium sein soll,
b) solange es zwei Priester für die Gesamt-Pfarrei gibt, der zweite in St. Martin wohnen soll und
c) es für den Fall, dass es nur noch einen Priester gibt, die Heiligen Messen sonntags im Wechsel in Liebfrauen und Martin stattfinden.

Unser Wunschtermin für die Gründung ist der 1. Juli 2018, das ist noch abhängig von der Zustimmung des Bischofs. Ein Festkomitee ist in Aufbau.

Beide PGR und beide Kirchenräte (Grünau/Lindenau) haben sich dafür ausgesprochen, den Verkauf der Markranstädter Kirche an die syrisch-orthodoxe Gemeinde für einen symbolischen Preis zu befürworten. Damit ist der Weg frei für den Verkauf, nun ist das Bistum mit den Formalitäten dran.
Letzten Sonntag gab es ein als sehr gelungen bewertetes Zusammentreffen von syrischer und Markranstädter Gemeinde. Derzeit prüfen wir Gottesdienst-Optionen für die Zeit von umbau bedingten Sperrungen. Danach ist bekanntlich vereinbart, dass die Katholiken ihr ehemaliges Haus weiter für die Heilige Messe nutzen.

Als Pilotprojekt findet „Ora et labora“ ab Donnerstagnachmittag statt. Im Foyer gibt es einen Aufsteller mit Zeiten und Programm der drei Tage. Für Essen ist gesorgt, für Arbeit und Gebetszeiten auch. Hauptansprechpartner sind Frank Haschke und Peter Kochalski. Teilnehmerlisten gibt es bewusst nicht, kommen Sie einfach vorbei, auch stundenweise.

Wir berieten weiter über den problematischen Status Quo insbesondere bei den Nachwuchs-Gruppen: Die Leiterin der Kindergruppe Julia Klinkowski sucht einen Mitstreiter. Als Pfarrei haben wir es nicht geschafft, sie zu unterstützen, nun geht sie selbstständig extern auf die Suche. Wir drücken ihr die Daumen, denn sie hat erklärt, das nicht langfristig allein schultern zu können.
Die Jugend trifft sich derweil eher zwanglos, ist mit der Situation aber zufrieden. Auch hier könnte ein geeigneter ehrenamtlicher Begleiter für Stabilität sorgen.
Das gilt auch für einen Eltern-Kind-Treff, dessen Konzept zu scheitern droht. Hier sucht der Pfarrer das Gespräch mit den Müttern.
Auch bei den Jungen Senioren sinken die Teilnehmerzahlen, die ehrenamtliche Leitung ist nach dem Rückzug der großartigen Frau Dienst verwaist.
Mit Blick auf die Gesamtsituation muss der PGR mit gewisser Resignation feststel-len, dass uns nur übrig bleibt, an die Gruppen zu appellieren, Kraft aus sich selbst zu schöpfen, kreative Lösungen und helfende Hände intensiv zu suchen. Das ehrenamtliche Engagement lastet auf (zu) wenigen Schultern, ein Hauptamtlicher wird nicht vom Himmel fallen.